U-Bahn-Plan Wien 2026 – Karte, Tickets & Preise
Zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2026
Zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2026
Nachdem das Wiener U-Bahn-System seinen Probebetrieb im Jahr 1976 mit Bravour bestanden hatte, fiel zwei Jahre darauf der offizielle Startschuss für die Untergrundbahn. Seither verdankt Wien dem U-Bahn-Fahrplan das reibungslose Funktionieren der Verkehrsinfrastruktur in der Millionenstadt. Das U-Bahn-Netz in Wien wird aktuell von der Wiener Linien GmbH & Co KG betrieben und verfügt auf seiner Gesamtstreckenlänge von 83,0 Kilometern über 109 U-Bahn-Stationen im gesamten Stadtgebiet. Im Gegensatz zu anderen U-Bahn-Systemen in Städten wie Berlin oder Hamburg ist das Streckennetz in der österreichischen Bundeshauptstadt linienrein.
Dementsprechend folgt jede Linie ohne Überschneidung ihrer eigenen Strecke. Die derzeit fünf U-Bahn-Linien U1-U4 und U6, die teilweise aus den Linien der ehemaligen Wiener Stadtbahn hervorgingen, transportierten alleine im Jahr 2024 rund 405 Millionen Passagiere. Um auch Auswärtigen die Orientierung zu erleichtern, sind die Linien nicht nur an dem vorangestellten „U“, sondern auch anhand einer eigenen Kennfarbe identifizierbar. Diese Farbe findet sich sowohl auf dem U-Bahn-Plan in Wien als auch auf Hinweisschildern und den zugeordneten U-Bahn-Stationen wieder.
Es kommt nicht von ungefähr, dass sich das Verkehrsaufkommen in Wiens U-Bahn von 2023 auf 2024 erhöht hat. Schließlich handelt es sich bei Österreichs Hauptstadt um eine mit Sehenswürdigkeiten gespickte Metropole von internationalem Format. Eindrucksvoller Beleg dieser Tatsache ist die Explosion der Übernachtungszahlen. Alleine zwischen 2006 und 2016 stieg die Anzahl der Übernachtungen in Wien von etwas mehr als acht Millionen auf deutlich über 13 Millionen pro Jahr. 2025 waren es 20.092.646 Übernachtungen.
Da viele kulturelle Attraktionen wie die Hofburg, das Schloss Schönbrunn und das Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds hervorragend über die U-Bahn erschlossen sind, steigt auch die Anzahl derer, die sich in Wien mit dem U-Bahn-Fahrplan und dem Ticketsystem auseinandersetzen müssen. Glücklicherweise gestaltet sich der U-Bahn-Plan in Wien deutlich einfacher als in vergleichbaren Metropolen.
Die Wiener haben es auch hinsichtlich ihres Ticketsystems einfach, denn während in anderen Metropolen gleich mehrere Tarifzonen für Verwirrung sorgen, kennt der U-Bahn-Plan in Wien nur eine einzige Zone. Darüber hinaus gelten die gelösten Tickets nicht nur für die U-Bahn, sondern auch für die öffentlichen Verkehrsmittel der Kernzone Wien. Der Ticketpreis richtet sich also unter anderem nach zwei Kriterien. Erstens die Gültigkeitsdauer und zweitens die Anzahl der Fahrten, die das U-Bahn-Ticket in Wien zulässt.
Für Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren und berechtigte Schüler gibt es ermäßigte Einzelfahrten; Senioren und junge Menschen unter 26 Jahren können vergünstigte Jahreskarten der Wiener Linien nutzen.
Der klassische Einzelfahrschein ist dabei für eine beliebige Fahrt in einer Fahrtrichtung gültig. Die Gültigkeit umfasst zudem beliebig viele Umstiege in Fahrtrichtung, jedoch keine Fahrtunterbrechung.
Eine Rückfahrt in Richtung des Ausgangsbahnhofs ist folglich nicht möglich. Neben Fahrscheinen für 1 oder 2 Fahrten sieht das Ticketsystem auch Zeitkarten mit einer Gültigkeitsdauer von 24 Stunden, 7 Tagen oder 31 Tagen vor. Diese berechtigen den Inhaber zu beliebig vielen Fahrten mit der U-Bahn und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln in der Kernzone Wien.
Wer in Wien für einen Urlaub oder den Besuch einer Veranstaltung zu Gast ist, kann gegenüber dem Preis für ein Einzelticket für die U-Bahn bares Geld sparen. Bei entsprechend gekennzeichneten Eintrittskarten für Veranstaltungen in der Wiener Stadthalle handelt es sich nämlich um Kombitickets. Diese Kombitickets können zwei Stunden vor und bis zu sechs Stunden nach Beginn der Veranstaltung genutzt werden. Wer hingegen mobil sein und möglichst viele Sehenswürdigkeiten anschauen möchte, ist mit der Vienna City Card am besten bedient. Diese verbindet je nach Variante ein 24-Stunden-Ticket, zwei 24-Stunden-Tickets oder ein 7-Tage-Ticket für die Kernzone Wien mit Rabatten und Vergünstigungen.
| Ticket | Preis | Ticket kaufen |
|---|---|---|
| Einzelticket (1 Fahrt) | 3,20 Euro | zum Ticket |
| Wien ermäßigt (2 Fahrten) | 3,20 Euro | zum Ticket |
| 24 Stunden WIEN | 10,20 Euro | zum Ticket |
| 24 Stunden Digital WIEN | 9,70 Euro | zum Ticket · WienMobil: Google Play · App Store |
| 7 Tage WIEN | 28,90 Euro | zum Ticket |
| Vienna City Card | ab 19,00 Euro | zum Ticket |
In Wien können U-Bahn-Tickets sowohl an den Service-Points der Wiener Linien als auch an den Fahrkartenautomaten in den U-Bahn-Stationen gelöst werden. Die meisten Fahrkarten sind jedoch auch über das Online-Ticketing-System beziehungsweise als Handyticket über die WienMobil-App erhältlich. Print- und Handytickets sind im Übrigen ausschließlich in Kombination mit einem amtlichen Lichtbildausweis gültig.
Ein U-Bahn-Ticket, das an einem der zahlreichen Automaten gelöst wurde, erhält seine Gültigkeit hingegen erst durch das Entwerten. Die Entwerter, die sich in Wien meist neben dem U-Bahn-Fahrplan am Zugang zu den Bahnsteigen befinden, lassen sich leicht an ihrer leuchtend blauen Farbe erkennen. Fahrscheine für zwei Fahrten müssen indes für jede Fahrt entwertet werden.
Wie in vielen anderen Hauptstädten ist der U-Bahn-Plan in Wien vergleichsweise eng getaktet, um den Fahrgästen bequemes und reibungsloses Reisen zu ermöglichen. Insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten am Vor- und Nachmittag verkürzt sich der Takt auf der U1 auf 2 Minuten 20 Sekunden, auf der U2 auf 3 Minuten 20 Sekunden, auf der U4 auf 3 Minuten bis 3 Minuten 20 Sekunden und auf der U6 auf 2 Minuten 40 Sekunden zwischen zwei Zügen. Ab 21:00 Uhr sieht der U-Bahn-Plan in Wien auf der U2 ab Seestadt an Schultagen werktags hingegen eine gemächlichere Taktung von 15 Minuten zwischen zwei aufeinander folgenden U-Bahnen vor.
Während das U-Bahn-Netz in Wien unter der Woche zwischen ca. 00:00 Uhr und ca. 05:00 Uhr stillsteht, profitieren Nachtschwärmer in den Nächten vor Feiertagen sowie von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag vom durchgehenden U-Bahn-Verkehr. Der U-Bahn-Plan in Wien ist zu dieser Zeit so getaktet, dass alle U-Bahn-Linien im 15-Minuten-Takt bedient werden. Unter der Woche übernehmen zwischen ca. 00:30 Uhr und 05:00 Uhr die Nachtbusse der NightLine den Transport in 30-Minuten-Intervallen.
Dass die Wiener U-Bahn die eine oder andere Besonderheit hat, hat der aufmerksame Leser sicherlich mitbekommen. Bei genauer Betrachtung der U-Bahn-Linien fehlt nämlich eine Linie, die U5. Was aber hat es mit der fehlenden Linie auf sich? Dass bis heute keine U5 im Fahrgastbetrieb existiert, liegt daran, dass die neue Linie ihre eigene Strecke erst mit dem U2xU5-Umbau erhält. Der Grund? Die nun auserkorene Strecke zwischen Karlsplatz und Frankhplatz wird im Zuge des U2xU5-Umbaus ausgebaut. Seit 2014 plant man in Wien allerdings wieder an einer U5, die mittlerweile gebaut wird und voraussichtlich 2030 zwischen Karlsplatz und Frankhplatz in Betrieb gehen soll.
Wer in New York mit der U-Bahn unterwegs war, dem werden die zahlreichen namhaften Künstler aufgefallen sein, die ihr Können an den U-Bahnhöfen zum Besten geben. Unter dem Namen „U-Bahn-Stars“ sorgen seit dem erfolgreichen Abschluss der Pilotphase am Westbahnhof nun rund 150 Künstler im hochoffiziellen Auftrag für Unterhaltung in den U-Bahn-Stationen Wiens.
Eine Einzelfahrt in der Kernzone Wien kostet auf Papier 3,20 Euro, als digitales Ticket 3,00 Euro. Sie gilt für eine Fahrt in eine Richtung mit beliebig vielen Umstiegen, ohne Fahrtunterbrechung oder Rückfahrt. Das Papierticket muss vor Fahrtantritt entwertet werden.
Ja, in den Nächten auf Samstag und Sonntag sowie vor Feiertagen fährt die U-Bahn durchgehend alle 15 Minuten. Unter der Woche endet der Betrieb ungefähr um Mitternacht und beginnt gegen 05:00 Uhr. In der Zwischenzeit fahren die NightLine-Busse ungefähr von 00:30 bis 05:00 Uhr im 30-Minuten-Takt.
Zum Flughafen fährt keine U-Bahn direkt. Fahren Sie mit der U1 zum Hauptbahnhof; dort können Sie in den REX7 mit rund 20 Minuten oder in den Railjet mit etwa 15 Minuten Fahrzeit zum Flughafen umsteigen. Die S7 fährt wegen der Stammstreckensperre bis Ende Oktober 2027 ab St. Marx in 18 Minuten. S7, REX7 und Railjet kosten einschließlich der Wiener Kernzone 5,50 Euro für Erwachsene. Der CAT fährt derzeit als Bus ab Wien Mitte/Landstraße, braucht etwa 21 Minuten und kostet 14,90 Euro.
Die U5 befindet sich im Bau und fährt noch keine Fahrgäste. Nach dem aktuellen Plan soll der erste Abschnitt zwischen Karlsplatz und Frankhplatz voraussichtlich 2030 in Betrieb gehen. Die bauliche Fertigstellung der Station Frankhplatz ist bereits für 2026 vorgesehen.
Wien hat fünf U-Bahn-Linien: U1, U2, U3, U4 und U6. Das Netz umfasst 109 U-Bahn-Stationen auf einer Linienlänge von 83,0 Kilometern. Die U5 ist noch im Bau und zählt deshalb nicht zu den betriebenen Linien.
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