New York Subway Map 2026 – Fahrplan, Tickets & Preise
Zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2026
Zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2026
Die am 27. Oktober 1904 eröffnete New York Subway gehört zu den ältesten U-Bahn-Systemen der Welt. Dieser Faktor ist im Fall der von der MTA-Betriebsgesellschaft New York City Transit betriebenen U-Bahn auch wörtlich zu nehmen. Ein Großteil der Strecken stammt nämlich noch aus der Zeit zwischen 1904 und 1940; Signale und Züge werden seither modernisiert. Auch danach entstanden neue Bauabschnitte der Metro in New York, darunter die Verlängerung der Linie 7 und die Second Avenue Subway. Im Vergleich zur Ausbauphase vor 1940 blieb die Grundstruktur der Metro in New York später dennoch weitgehend bestehen.
Nichtsdestotrotz erstreckt sich die New Yorker Metro über 248 Streckenmeilen, also rund 399 Kilometer; der Vergleich mit der London Underground hängt von der jeweiligen Netzdefinition ab. Die insgesamt 472 U-Bahnhöfe der Stadt werden von 25 Linien bedient, darunter drei sogenannte Shuttles. Die Streckengruppen sind dabei anhand ihrer Farben auf der New York Subway Map zu erkennen. Die hier aufgelisteten Streckengruppen tragen übrigens jeweils einen Namen, der Aufschluss über den Verlauf der Strecke gibt (siehe Liste). Wie für viele US-amerikanische Städte üblich, verläuft die U-Bahn auch in New York nicht ausschließlich in Tunneln, sondern zum Teil auch oberirdisch auf Hochbahntrassen.
Inhaltsverzeichnis
In den USA ist einiges anders als im »alten Europa«, um eine Wendung des damaligen US-Verteidigungsministers Donald Rumsfeld aus dem Jahr 2003 aufzugreifen. Das gilt auch für die New Yorker Subway. Während man in Europa meist keinen Unterschied zwischen den Strecken und Linien macht, ist das in New York hingegen ganz speziell der Fall. So teilen sich mehrere Streckengruppen oftmals in zwei bis vier Linien auf. Eine Ausnahme bilden die extrem kurzen Shuttles, die auf der New York Subway Map dunkelgrau eingezeichnet sind. Die sich so ergebenden 25 Linien bedienen unterschiedliche Abzweigungen und halten teils nur an den wichtigsten U-Bahnhöfen (Express Lines). Um dabei den Überblick zu behalten gehört die New York Subway Map zur Standardausrüstung für jeden Touristen.
Vereinfacht wird die Orientierung für Fahrgäste, darunter New-York-Besucher, durch die Ausrichtung des U-Bahn-Netzes; 2025 verzeichnete die Subway rund 1,3 Milliarden Einstiege und die Stadt 65 Millionen Gäste. Will man sich in New York beispielsweise von Nord (Uptown) nach Süd (Downtown) bewegen, folgt man der Kennzeichnung »Downtown« am Eingang und auf dem Bahnsteig. Züge für die entgegengesetzte Fahrtrichtung »Uptown« fahren je nach Station am gegenüberliegenden oder an einem getrennten Bahnsteig ab. Auch die Stationen sind leicht einzuordnen, da viele den Namen eines bekannten Ortes oder der jeweiligen Straße bzw. Avenue tragen.
Die New Yorker Betreibergesellschaft MTA setzt für reguläre Fahrten im gesamten U-Bahn-System auf einen einheitlichen Tarif von 3,00 $ (≈ 2,67 €; EZB-Referenzkurs vom 20. Oktober 2026). Das macht die Nutzung der Metro auch für Auswärtige sehr einfach und bequem.
Die kontaktlose OMNY-Zahlung sorgt außerdem für einfacheres Reisen mit New Yorks beliebtem Verkehrsmittel. Die 1994 eingeführte MetroCard wird seit dem 1. Januar 2026 nicht mehr verkauft oder aufgeladen; vorhandene Karten können weiter genutzt werden. Statt der MetroCard mit Magnetstreifen können Fahrgäste eine kontaktlose Bankkarte, ein Smartphone oder eine OMNY Card verwenden; OMNY berechnet einzelne Fahrten und deckelt die Ausgaben innerhalb von sieben Tagen automatisch. Alternativ kann die OMNY Card auch als Guthabenkarte verwendet werden, von der automatisch der Fahrpreis für eine Einzelfahrt abgebucht wird. Interessant ist hier, dass OMNY die Ausgaben für reguläre Fahrten innerhalb von sieben Tagen automatisch auf 35,00 $ (≈ 31,21 €; EZB-Referenzkurs vom 20. Oktober 2026) begrenzt.
Ein bezahlter Subway-Eintritt gilt in New York im Übrigen unabhängig von der Fahrtrichtung bis zum Verlassen des bezahlten Stationsbereichs; für einen neuen Eintritt ist erneut kontaktlos zu bezahlen. Da viele New York-Besucher die U-Bahn jedoch für das Sightseeing nutzen möchten, kann der rollierende 7-Tage-Cap von OMNY bei häufigen Fahrten günstiger sein; gezahlt werden nur tatsächlich genutzte Fahrten bis höchstens 35,00 $ (≈ 31,21 €; EZB-Referenzkurs vom 20. Oktober 2026). Für Personen ab 65 Jahren und Menschen mit qualifizierender Behinderung gibt es einen ermäßigten OMNY-Tarif von 1,50 $ (≈ 1,34 €; EZB-Referenzkurs vom 20. Oktober 2026) pro Subway-Fahrt und einen 7-Tage-Cap von 17,50 $ (≈ 15,60 €; EZB-Referenzkurs vom 20. Oktober 2026). Der New York Explorer Pass ist eine Touristenkarte für ausgewählte Sehenswürdigkeiten; Subway-Fahrten bezahlen Sie separat mit OMNY. Derartige Angebote wie der »New York Explorer Pass« sind bei diesem Tourismusunternehmen auch zusammen mit einer OMNY-Karte erhältlich.
| Ticket | Preise | Ticket kaufen |
|---|---|---|
| Single-Ride-OMNY-Ticket | 3,50 $ | an OMNY-Automaten in Subway-Stationen |
| OMNY-Einzelfahrt (Pay-Per-Ride) | 3,00 $ | kontaktlos am Drehkreuz |
| OMNY 7-Tage-Fare-Cap | max. 35,00 $ | automatisch beim kontaktlosen Bezahlen |
| OMNY 7-Tage-Fare-Cap (erm.) | max. 17,50 $ | für Berechtigte mit Reduced-Fare OMNY |
| OMNY über 30 Tage (rollierende 7-Tage-Caps) | max. 35,00 $ je 7 Tage | automatisch beim kontaktlosen Bezahlen |
| OMNY über 30 Tage (erm.; rollierende 7-Tage-Caps) | max. 17,50 $ je 7 Tage | für Berechtigte mit Reduced-Fare OMNY |
Für die Nutzung der New York Subway können Sie direkt am Drehkreuz kontaktlos bezahlen oder eine OMNY Card an Stationsautomaten und Verkaufsstellen erwerben. Die grün und rot beleuchteten Kugeln markieren Zugänge zur U-Bahn; OMNY Cards und Single-Ride-OMNY-Tickets sind an Automaten in den U-Bahn-Stationen erhältlich. Eine rote Kugel an einem Stationszugang sagt nichts über den Ticketverkauf an Automaten in der Station aus. Alternativ ist die OMNY Card auch bei teilnehmenden Walgreens, CVS, 7-Eleven sowie unabhängigen Läden zu bekommen.
Im Gegensatz zu vorab gekauften Einzelfahrscheinen ist bei kontaktloser OMNY-Zahlung mit Bankkarte oder Smartphone allerdings kein Ticketkauf vor der Fahrt nötig. Die OMNY-Zahlung erfolgt nämlich erst in dem Moment, in dem die Karte oder das Smartphone an das Lesegerät vor dem Bahnsteig gehalten wird. Sobald auf dem Display des Lesegeräts das Wort »GO« erscheint, kann das Drehkreuz passiert und die Subway bis zum Verlassen des bezahlten Stationsbereichs genutzt werden. Der rollierende OMNY-Wochendeckel hingegen beginnt mit dem ersten Tap und gilt sieben Tage; ein 30-Tage-Unlimited-Produkt wird nicht mehr verkauft.
Hinsichtlich ihres Fahrbetriebs nimmt die New York Subway eine Sonderstellung ein. Sie zählt zu den wenigen U-Bahnen, die an sieben Tagen pro Woche im Dauerbetrieb fahren. Nachtschwärmer müssen in New York also weder unter der Woche noch am Wochenende auf teure Taxis zurückgreifen um von A nach B zu kommen. Allerdings verkehren nicht alle Linien rund um die Uhr. Welche das genau sind, ist jeweils auf dem aktuellen MTA-Nachtplan vermerkt. Umso wichtiger ist es also, ihn vor der Fahrt einzusehen. Der Fahrplan in New York ändert sich gerade am Wochenende aufgrund geplanter Bauarbeiten auch gern einmal. Dann werden Informationen über alternative Strecken zu Sehenswürdigkeiten wie dem Empire State Building oder dem Times Square über Lautsprecheransagen und MTA-Servicehinweise kommuniziert.
Da die New York Subway Map keinen detaillierten Fahrplan zeigt, müssen sich Reisende hinsichtlich der Taktung an den Tageszeiten orientieren. Während die Linie 1 werktags um die Mittagszeit ab South Ferry Richtung Bronx laut Fahrplan etwa alle 6 Minuten fährt, verkürzt sich diese Taktung in der Rushhour. Werktags zwischen 7:00 und 9:30 Uhr sowie zwischen 16:00 und 18:30 Uhr werden New Yorks U-Bahn-Linien dichter bedient; die Linie 1 fährt zum Beispiel morgens gegen 8:00 Uhr ab South Ferry Richtung Bronx alle 5 Minuten. In den Nachtstunden hingegen fährt die Linie 1 ab South Ferry Richtung Bronx beispielsweise alle 20 Minuten.
Wer ist der größte US-amerikanische Filmstar? George Clooney, Emma Watson, Angelina Jolie oder doch Leonardo DiCaprio? Alles falsch. Der wahre große Hollywood-Star ist die New Yorker U-Bahn. Denn sie ist auch in Kinofilmen der vergangenen Jahrzehnte zu sehen gewesen. In Filmen wie French Connection (1971), Ghost - Nachricht von Sam (1990), Stirb langsam - Jetzt erst recht (1995), Money Train (1995), Men in Black II (2002), Spider-Man 2 (2004) und Knowing - Die Zukunft endet jetzt (2009) ist die New York Subway zu sehen.
Wer manche Drehorte entdecken möchte, kann dies allerdings nicht auf den üblichen Verkehrsrouten tun, denn auch stillgelegte Abschnitte werden für Drehs genutzt. Einer dieser besonders mystischen Abschnitte ist die geheime Subway-Station unter der City Hall, die im Jahr 1904 eröffnet aber bereits 1945 wieder geschlossen wurde. Die Züge wurden für die Bahnsteige dort viel zu lang. Wer den historischen Bahnhof entdecken möchte, fährt mit der Linie 6 (Lexington Avenue Line) bis Brooklyn Bridge-City Hall in Downtown Manhattan; eine Besichtigung des Bahnsteigs bietet das New York Transit Museum für Mitglieder an. Um die Fahrtrichtung wieder in Richtung Uptown zu wechseln, fährt die Linie 6 nämlich durch die geschlossene Station »City Hall Loop«.
Eine reguläre Subway-Fahrt kostet 3,00 USD (≈ 2,67 €; EZB-Referenzkurs vom 20. Oktober 2026). Sie bezahlen beim Eintritt mit derselben kontaktlosen Bankkarte, demselben Smartphone oder einer OMNY Card. Ein Single-Ride-OMNY-Ticket vom Automaten kostet 3,50 USD (≈ 3,12 €; EZB-Referenzkurs vom 20. Oktober 2026).
Mit derselben Karte oder demselben Gerät zahlen Sie in einem rollierenden Zeitraum von sieben Tagen höchstens 35,00 USD (≈ 31,21 €; EZB-Referenzkurs vom 20. Oktober 2026). Für berechtigte Personen ab 65 Jahren oder mit qualifizierender Behinderung gilt ein Cap von 17,50 USD (≈ 15,60 €; EZB-Referenzkurs vom 20. Oktober 2026); Sie zahlen nur tatsächlich gefahrene Fahrten.
Fahren Sie mit dem AirTrain JFK nach Jamaica und steigen Sie an Sutphin Blvd-Archer Av-JFK Airport in die E Subway zur New York Penn Station um. AirTrain und Subway dauern zusammen ungefähr 50 Minuten. Die einfache Fahrt kostet 11,75 USD (≈ 10,48 €; EZB-Referenzkurs vom 20. Oktober 2026).
Fahren Sie mit der Subway bis Jackson Hts-Roosevelt Av/74 St-Broadway und steigen Sie dort in den kostenlosen Q70 LaGuardia Link zu Terminal C oder B. Die Busfahrt bis Terminal C dauert tagsüber etwa 10 bis 13 Minuten; die Anfahrt aus Manhattan kommt hinzu. Die Subway kostet 3,00 USD (≈ 2,67 €; EZB-Referenzkurs vom 20. Oktober 2026).
Normalerweise fahren Sie mit dem AirTrain zum Newark Liberty International Airport Rail Station und dort mit NJ TRANSIT zur New York Penn Station. Das Ticket kostet 17,25 USD inklusive AirTrain (≈ 15,38 €; EZB-Referenzkurs vom 20. Oktober 2026). Die Zugfahrt dauert etwa 30 Minuten; für den Terminalweg kommen 15 bis 20 Minuten hinzu. Wer werktags von 5:00 bis 15:00 Uhr vom Terminal zum Flughafenbahnhof fährt, nimmt bis zum 20. November 2026 zunächst den AirTrain nach P4 und dort den kostenlosen Shuttlebus; planen Sie dafür 10 bis 15 Minuten zusätzlich ein.
Das Subway-Netz fährt 24 Stunden täglich, aber nicht jede Linie verkehrt nachts. Local-Züge halten an allen Stationen ihrer Strecke, Express-Züge lassen einzelne Halte aus. Der offizielle MTA-Nachtplan zeigt, welche Linien nachts fahren; Bauarbeiten können den Wochenendverkehr ändern.
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