Tokyo Metro Map 2026 – Fahrplan, Tickets & Preise
Zuletzt aktualisiert: 30. September 2026
Zuletzt aktualisiert: 30. September 2026
Wenn eine Stadt mit Ihrer U-Bahn assoziiert wird, dann ist dies mit großer Wahrscheinlichkeit Tokyo. Diese Verbindung kommt auch nicht von ungefähr, denn Tokyo Metro beförderte im Geschäftsjahr 2024 rund 2,5 Milliarden Fahrgäste. Die schiere Masse an Fahrgästen ist jedoch nicht die einzige Besonderheit des insgesamt 304,0 Kilometer langen U-Bahn-Systems, sondern auch die Tatsache, dass sich das System genau genommen aus zwei Netzen zusammensetzt.
Die 2004 aus der staatlichen Teito Rapid Transit Authority hervorgegangene Tokyo Metro, deren älteste Strecke 1927 eröffnet wurde, nimmt mit 9 Linien und einer Streckenlänge von 195,0 Kilometern den Löwenanteil des U-Bahn-Netzes in Japans Hauptstadt ein.
Mit einer Gesamtlänge von 109 Kilometern und 4 Linien ist das Netz der Toei-U-Bahn, deren erste Strecke 1960 eröffnet wurde, indes deutlich kleiner. Wer zum ersten Mal einen Blick in Tokyo auf die Metro Map wirft, wird sich nicht nur über die zahlreichen Linien wundern, sondern auch über deren Bezeichnung.
Anders als in Europa üblich, sind die Linien nicht einheitlich mit einem großen „U“ oder „M“ gekennzeichnet. Auf der Tokyo Metro Map setzt man hingegen auf Bezeichnungen, die jede Linie für sich identifizieren und die Orientierung erleichtern. Jeder U-Bahn-Linie ist dabei neben einem Großbuchstaben auch eine Farbe zugeordnet. So stehen der Buchstabe „G“ und die Farbe Orange beispielsweise für die Ginza-Linie, die zwischen den Haltestellen Shibuya und Asakusa pendelt.
Auch wenn das U-Bahn-Netz der japanischen Metropole gigantische Ausmaße hat, so ist die Tokyo Metro Map doch auch für Reisende aus dem Ausland relativ schnell zu enträtseln. Selbst ohne ein Wort Japanisch zu verstehen, findet man sich dank der exakten Kennzeichnung der Linien anhand ihrer Blockbuchstabenbezeichnung sowie der Farbe bestens zurecht. Hinzu kommt, dass die meisten U-Bahnsteige in Tokyo ausschließlich von einer Linie bedient werden und die Wege zu anderen Bahnsteigen durch Schilder und Markierungen auf dem Boden, an den Wänden sowie an den Decken gekennzeichnet sind.
Auch die Namen der zahlreichen Stationen müssen sich Reisende nicht merken. Diese sind zusätzlich nämlich mit einer Nummer versehen, aus der auch die Fahrtrichtung hervorgeht. Das System aus Großbuchstaben, Farben und Stationsnummern macht den Umgang mit der Tokyo Metro Map also überraschend einfach.
In Tokyo ist nicht nur der U-Bahn-Plan anders strukturiert, sondern auch der gesamte Aufbau des Ticketsystems. Während wir in Europa und in den USA klassische Tarifzonen kennen, rechnet man in Japan mehr oder weniger nach Kilometern ab. Dabei handelt es sich typischerweise um Staffelpreise, die mit zunehmender Distanz auf den einzelnen Kilometer gerechnet abnehmen. Bei Tokyo Metro kostet ein reguläres Papierticket für 1-6 km 180 Yen und für 7-11 km 210 Yen. Zwischen Ayase und Kita-senju gelten 160 Yen.
Für 28-40 km kostet das reguläre Tokyo-Metro-Papierticket 330 Yen. In Tokyo sieht das U-Bahn-Ticket-System neben den Einzelfahrscheinen, die für eine Fahrt gelten und beim endgültigen Verlassen des Netzes ungültig werden, auch Tageskarten vor. Da in Tokyo gleich zwei U-Bahn-Systeme bestehen, ist insbesondere bei der Auswahl von Tagestickets („Day Pass“) Obacht geboten. Diese gelten nämlich nicht immer für beide Netze. Für beide Netze gilt das Common One-Day Ticket.
| Ticket | Preis | Ticket kaufen |
|---|---|---|
| Einzelticket Tokyo Metro (1-6 km, Regeltarif) | 180 Yen | vor Ort verfügbar |
| Einzelticket Kind (6-11 Jahre, 1-6 km, Regeltarif) | 90 Yen | vor Ort verfügbar |
| Common One-Day Ticket (Tokyo Metro + Toei) | 1.100 Yen | vor Ort verfügbar |
| Common One-Day Ticket Kind (6-11 Jahre) | 550 Yen | vor Ort verfügbar |
| Tokyo Combination Ticket | 1.720 Yen | vor Ort verfügbar |
| PASMO-Karte | 500 Yen Pfand plus Guthaben | vor Ort verfügbar |
Eigentlich haben die Deutschen den Ruf, jeden Aspekt des öffentlichen Lebens klar zu strukturieren. In Sachen U-Bahn haben die Japaner uns jedoch einiges voraus. Während in Deutschland nämlich massive Probleme mit Schwarzfahrern und diverse Regelungen zum Entwerten der U-Bahn-Tickets existieren, halten es die Japaner ganz pragmatisch. An den Zugangssperren benötigen Reisende ein gültiges Ticket oder eine IC-Karte.
Das gleiche Spielchen, nur umgekehrt, wiederholt sich beim Aussteigen am Zielbahnhof. Dort wird das U-Bahn-Ticket in die Sperrvorrichtung geschoben und eingezogen. Erst dann kann die Station verlassen werden. Wer beispielsweise zu weit gefahren ist, wird durch Sperren daran gehindert, die Station zu verlassen. Den fehlenden Fahrpreis können Reisende am Nachzahlautomaten nahe den Sperren begleichen.
Wer komfortabler reisen und sich etwaige Probleme mit dem U-Bahn-Ticket in Tokyo ersparen möchte, der zieht gleich bei seiner Ankunft an einem Automaten eines teilnehmenden Verkehrsunternehmens eine PASMO-Karte. Bei der PASMO-Karte handelt es sich um eine Art universelles U-Bahn-Ticket für Tokyo.
Nachdem die Karte an einem der Automaten mit Guthaben aufgeladen wurde, kann diese in beiden Netzen als Fahrkarte genutzt werden. Dabei wird der Fahrpreis automatisch durch das Ein- und Auschecken an den jeweiligen U-Bahn-Stationen bestimmt. Bestimmte Tageskarten können Sie auf eine PASMO-Karte laden. Je nach Strecke liegt der IC-Fahrpreis geringfügig unter dem Preis des Papiertickets.
Dass die durchschnittlichen Taktungen zwischen zwei U-Bahnen gerade im Tokyoter U-Bahn-Netz besonders kurz sind, liegt auf der Hand. Anders würden sich die Menschenmassen auch nicht reibungslos von A nach B bringen lassen. Die Zugabstände unterscheiden sich nach Linie, Station, Richtung und Tageszeit. Zum Beispiel folgen die Züge auf der Oedo-Linie ab Tochomae Richtung Hikarigaoka in der Morgenspitze alle 3-5 Minuten, nachmittags alle 4-6 Minuten und tagsüber alle 6 Minuten (Fahrplan Stand 17.03.2025). Die genauen Abfahrten stehen in den Linienfahrplänen.
Wie die meisten anderen Untergrundbahn-Systeme sieht auch der Tokyoter Fahrplan keinen durchgehenden Betrieb vor. Die erste und letzte Abfahrt variiert nach Linie, Station und Wochentag. Zum Beispiel fährt auf der Oedo-Linie ab Tochomae Richtung Hikarigaoka der erste Zug um 05:04 Uhr und der letzte um 00:38 Uhr (Fahrplan Stand 17.03.2025). Nachts kann ein Taxi eine Alternative sein. In Tokyos 23 Bezirken gilt von 22:00 bis 05:00 Uhr ein Nachtzuschlag von 20 Prozent.
Andere Länder, andere Sitten. Dieses Prinzip gilt an kaum einem anderen Ort so sehr, wie in der Tokyoter U-Bahn. Auf bestimmten Linien sind einzelne Wagen am Werktagmorgen Frauen vorbehalten. Ausnahmen gelten für Kinder bis zum Grundschulalter sowie Menschen mit Behinderung und ihre Begleitpersonen.
Stellen Sie Ihr Smartphone lautlos und vermeiden Sie Telefonate im Zug. Bei starkem Andrang schalten Sie es in der Nähe der Priority Seats aus. Diese Sitzplätze sind für ältere Menschen, Menschen mit Behinderung, Schwangere und Reisende mit Kleinkindern vorgesehen.
Tokyo Metro betreibt neun Linien, die Toei-U-Bahn vier. Zusammen sind es 13 U-Bahn-Linien.
Bei Tokyo Metro kostet ein reguläres Papierticket für 1-6 km 180 Yen. Für 7-11 km zahlen Sie 210 Yen und für 28-40 km 330 Yen. Der IC-Preis kann je nach Strecke geringfügig niedriger sein.
Das Common One-Day Ticket gilt am Nutzungstag in beiden U-Bahn-Netzen und kostet 1.100 Yen für Erwachsene sowie 550 Yen für Kinder. Das Tokyo Subway Ticket für Besucher aus dem Ausland und aus Präfekturen außerhalb der Region Tokyo gilt 24, 48 oder 72 Stunden ab Erstnutzung und kostet 1.000, 1.500 oder 2.000 Yen.
Tokyo Metro und die Toei-U-Bahn fahren in der Regel etwa von 5:00 bis 0:30 Uhr, je nach Linie und Station; einen Nachtbetrieb gibt es nicht. Zum Beispiel fährt auf der Oedo-Linie ab Tochomae Richtung Hikarigaoka der erste Zug um 05:04 Uhr und der letzte um 00:38 Uhr (Fahrplan Stand 17.03.2025). In der Morgenspitze folgen die Züge dort alle 3-5 Minuten, nachmittags alle 4-6 Minuten und tagsüber alle 6 Minuten. Prüfen Sie den Fahrplan Ihrer Station.
Von Haneda fahren Keikyu-Züge über Sengakuji auf die Asakusa-Linie; bis Asakusa dauert die Fahrt etwa 37 Minuten und kostet rund 650 Yen. Die Tokyo Monorail bringt Sie in 13 bis 19 Minuten für 520 Yen nach Hamamatsucho. Von Narita fährt der Keisei Skyliner in etwa 41 Minuten für rund 2.600 Yen nach Keisei-Ueno; der Access Express fährt in rund 45 Minuten für rund 1.200 Yen über Oshiage direkt weiter auf die Asakusa-Linie. Der JR Narita Express fährt in schnellstens 53 Minuten für 3.140 Yen ohne Umstieg zum Bahnhof Tokyo.
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