Boston Metro Map – Fahrplan, Tickets & Preise

Metro Boston – Das Streckennetz

Die Bostoner U-Bahn ist ein wahres Monument der amerikanischen Geschichte, denn bei dem Metro-System handelt es sich um die älteste U-Bahn in den USA, zumal sie am 1. September 1887 knapp vor der Metro in Chicago eröffnet wurde. Die damals als Street Subway eröffnete Strecke mit dem ältesten U-Bahn-Tunnel der USA ist heute noch Bestandteil der Green Line. Neben den drei modernen Metro-Linien der von der Massachusetts Bay Transportation (MBTA) betriebenen U-Bahn stellt die Green Line jedoch eine Besonderheit dar. Bei dieser handelt es sich nämlich eigentlich um eine S-Bahn-Linie, die jedoch zu einem Gutteil unterirdisch geführt ist.

Zudem ist die Green Line mit 37 Kilometern nicht nur die längste, sondern dank rund 230.000 Fahrgästen pro Tag auch die am stärksten frequentierte U-Bahn-Linie Bostons. Insgesamt erstreckt sich das von den Bostonern auch liebevoll »The T« oder »Boston T« genannte U-Bahn-Netz auf eine Länge von rund 120,3 Kilometern, wobei die Orange Line mit 200.000 Fahrgästen pro Tag nach der Green Line das zweitgrößte Passagieraufkommen aufweist. Erkennen lassen sich die Metro Linien auf der Boston Metro Map ausschließlich anhand ihrer Farbe. Um Verwechslungen mit anderen ÖPNV-Linien zu vermeiden, sollten Reisende sich die Red Line, Blue Line, Orange Line und Green Line also merken.

Die Bostoner U-Bahn-Linien in der Übersicht

  • Red Line (Alewife ↔ Ashmont)
  • Orange Line (Oak Grove ↔ Forest Hills)
  • Blue Line (Bowdoin ↔ Wonderland)
  • Green Line (Boston College ↔ Lechmere)

Informationen für Touristen zur Boston Metro

Boston hat seine Beliebtheit als Reiseziel und Arbeits- sowie Ausbildungsstätte nicht zuletzt seinen berühmten Universitäten zu verdanken, allen voran die Harvard University und das New England Conservatory. Dabei sind es aber nicht nur Studenten und Arbeitspendler, die die Transportdienste des »Boston T« in Anspruch nehmen, sondern auch Touristen aus dem In- und Ausland, die sich historisch bedeutsame Stätten wie das Old State House, den Freedom Trail, die Faneuil Hall oder die USS Constitution ansehen möchten.

Dementsprechend steigt auch die Anzahl der Menschen, die sich in Boston mit der Metro Map auseinandersetzen müssen, was aufgrund der geringen Anzahl an Linien vergleichsweise einfach ist. Am wichtigsten für Touristen ist dabei zweifelsfrei die von der Blue Line bediente Verbindung zwischen dem Flughafen und dem Stadtzentrum an der Haltestelle Government Center.

Boston U-Bahn Tickets & Preise

Obwohl Boston mit knapp über 600.000 Einwohnern nicht unbedingt eine Kleinstadt ist, erinnert die Einfachheit des Tarifsystems der Stadt in Neu England daran. Anstelle eines komplexen Systems mit mehreren Tarifzonen kommt nämlich ein pauschales Abrechnungssystem zur Anwendung, das die Nutzung der Metro in Boston auch für Auswärtige deutlich erleichtert. Damit beschränkt sich auch die Auswahl der Tickets, die sowohl für die U-Bahn als auch für die Buslinien gültig sind, auf ein Minimum.

Neben Einzelfahrscheinen offeriert die Betreibergesellschaft MTBA lediglich Tages-, Wochen- und Monatskarten. Diese wiederum sind für Senioren auch mit Preisnachlässen versehen. Bostons U-Bahn gestaltet sich darüber hinaus auch sehr familienfreundlich, zumal Kinder bis einschließlich 11 Jahren kostenlos mit der Metro fahren.

Die wichtigsten Metro-Tickets in Boston

TicketPreiseTicket kaufen
Einzelfahrt (CharlieCard)ab 2,25 $vor Ort erhältlich
Einzelfahrt (CharlieTicket)ab 2,75 $vor Ort erhältlich
Tageskarte (24h)ab 12,00 $vor Ort erhältlich
Wochenkarte (7 Tage)ab 21,25 $vor Ort erhältlich
Monatskarteab 84,50 $vor Ort erhältlich

Wer in Boston ein Metro-Ticket lösen möchte, hat dazu gleich mehrere Optionen. Die häufigste Variante ist der Kauf von klassischen Papiertickets, den sogenannten CharlieTickets, an den Fahrkartenautomaten vor den Zugängen zu den U-Bahnsteigen. Sofern an einem U-Bahnsteig einmal kein Automat samt Entwerter zu finden sein sollte, können Fahrkarten oftmals auch an Bord der Bahnen gelöst werden. Allerdings können an den Ticketgeräten an Bord lediglich Tickets mit einem Wert von bis zu 20 US-Dollar gelöst werden. Deutlich komfortabler ist die Verwendung der CharlieCard. Dabei handelt es sich um eine aufladbare Chipkarte, die zur Buchung von Tickets und gleichzeitig als Fahrkarte dient.

Boston Metro Station

Besonders attraktiv ist die CharlieCard, die als Einzelfahrschein, Tageskarte, Wochenkarte und Monatskarte genutzt werden kann, durch die Nachlässe auf den Preis für Einzelfahrten. Entwertet bzw. aktiviert wird die CharlieCard ebenfalls an den elektronischen Zugangssperren zu den Bahnsteigen. Smartphone-Tickets existieren für die Metro in Boston allerdings ebenso wenig wie spezielle Kombitickets für Touristen, die mit Rabatten und anderen Goodies verbunden sind.

U-Bahn Fahrplan in Boston

Mit Ausnahme der Green Line, die bereits um ca. 5:00 Uhr ihren Dienst antritt, beginnt der Verkehr der drei verbleibenden Linien der Boston Metro Map zwischen 5:15-5:30 Uhr. Diese Regelung gilt auf der Green Line und der Blue Line an sieben Tagen pro Woche. Auf der Red Line und der Orange Line starten die ersten Züge sonntags hingegen erst eine Stunde später gegen 6:00 Uhr. Sowohl unter der Woche als auch am Wochenende verkehren alle Linien bis ca. 1:00 Uhr bzw. 1:30 Uhr in der Nacht.

Die Taktung der vier Metro-Linien der Boston Metro Map schwankt über den Tag hinweg zwischen einem 3-Minuten-Takt zur Rushhour und einem 9-15-Minuten-Takt in den späten Abend- und Nachtstunden. Wer in Boston also noch nach 1:00 Uhr unterwegs sein möchte, muss auf eines der zahlreichen Taxis der Stadt oder auf den Fahrdienst Uber zurückgreifen.

Zu den Fahrplänen der Bostoner Metro-Linien:

Red Line, Orange Line, Blue Line, Green Line

Weiterführende Informationen zur Boston Metro

Der Spruch »andere Länder, andere Sitten« trifft nicht nur auf die USA im Allgemeinen, sondern auch auf die Metro in Boston zu. Dort herrschen nämlich einige Regeln vor, die dem Durchschnittseuropäer zunächst seltsam vorkommen. So ist das Essen in der Bostoner U-Bahn zwar nicht verboten, riecht das Essen allerdings zu stark, können die Mitarbeiter der Betreibergesellschaft eine Verwarnung aussprechen. Widerstand sollte übrigens niemand leisten, denn bei diesen Mitarbeitern handelt es sich um offizielle Sicherheitskräfte des MBTA Police Department.

Für Sicherheit an Bord ist also auch bestens gesorgt. Ebenfalls verwarnenswürdig sind sehr laute Gespräche, die die anderen Passagiere stören. Das laute Abspielen von Musik ist im Übrigen sowohl an den U-Bahn-Stationen als auch in den Zügen selbst verboten. Nicht weniger ungewohnt ist die eindeutige Erlaubnis, die Füße auf den Sitz legen zu dürfen, sofern der U-Bahn-Wagen weitgehend leer ist.

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