Metro Madrid Plan 2026 – Karte, Tickets & Preise
Zuletzt aktualisiert: 12. Juli 2026
Zuletzt aktualisiert: 12. Juli 2026
Aktuelle Störungsmeldungen
Hinweis zur Linie 10 (Stand: Juli 2026): Wegen des Umbaus der Station Santiago Bernabéu ist die Linie 10 zwischen Nuevos Ministerios und Cuzco bis voraussichtlich Ende 2026 unterbrochen, im Sommer 2026 zeitweise bis Plaza de Castilla. Kostenlos fährt der Ersatzbus S10. Der Weg zum Flughafen über die Linie 8 ist nicht betroffen.
Alle aktuellen Meldungen: Metro de Madrid.
Der Metro Madrid Plan zeigt das größte U-Bahn-Netz Spaniens und der EU: 12 Linien plus Ramal, 302 Stationen, rund 300 Kilometer (Stand 2025, Comunidad de Madrid). Hier sehen Sie den offiziellen Netzplan als zoombares PDF – dazu Ticketpreise 2026, Betriebszeiten und Flughafen-Anbindung.
Madrid betreibt das größte Metro-Netz Spaniens – vor der Metro Barcelona – und nach Streckenlänge eines der drei längsten Europas, hinter Moskau und der London Underground. Die erste Strecke eröffnete König Alfons XIII. am 17. Oktober 1919: 3,48 Kilometer von Sol nach Cuatro Caminos.
Betreiber ist die landeseigene Metro de Madrid S.A., die Tarife setzt der Verkehrsverbund Consorcio Regional de Transportes de Madrid (CRTM). 2025 meldete die Regionalregierung den Rekord von 736.874.012 Fahrgästen – drei Prozent mehr als 2024.
Kurios: Anders als Spaniens Straßen- und Eisenbahnverkehr fahren die Züge der Madrider Metro bis heute links.
Zwölf Metro-Linien, der Ramal und drei Metro-Ligero-Linien; seit April 2025 fährt die Linie 3 bis El Casar. Farben laut offiziellem Netzplan:
Drei Merkmale genügen: Liniennummer mit Farbe, Endstation als Richtungsangabe, markierte Umsteigeknoten. Wer die U-Bahn Madrid erstmals nutzt, kommt in vier Schritten ans Ziel:
11,2 Millionen Touristen zählte Madrid laut Stadtverwaltung 2025 – jede große Sehenswürdigkeit hat ihre Station: Puerta del Sol über Sol (Linien 1, 2, 3), Königspalast über Ópera (Linien 2, 5, Ramal), Prado-Museum über Banco de España (Linie 2), Retiro-Park über Retiro (Linie 2).
Die Stadion-Station Santiago Bernabéu (Linie 10) ist 2026 wegen Umbaus geschlossen – nutzen Sie den Ersatzbus S10.
Vom Flughafen Adolfo Suárez Madrid-Barajas fahren Sie mit der Linie 8 nach Nuevos Ministerios – ab Terminal 4 in unter 20 Minuten (plus 3,00 € Flughafenzuschlag).
Alternativ pendelt der Cercanías-Zug C-1 alle 20 Minuten zwischen Chamartín und Terminal 4; der Exprés-Bus (ca. 5 €) fährt rund um die Uhr.
Barrierefreiheit: 70 Prozent der Stationen sind vollständig barrierefrei (Stand: Januar 2026, Comunidad de Madrid); im Netz arbeiten 571 Aufzüge und 1.709 Rolltreppen. Bis 2028 sollen es laut Ausbauplan 84 Prozent sein; barrierefreie Stationen sind im offiziellen Netzplan als „Estación accesible“ markiert.
Träger der Tickets ist die aufladbare Multi-Karte (2,50 € einmalig, übertragbar). Seit 1. Juni 2026 zahlen Sie an 1.249 Drehkreuzen auch kontaktlos per Bankkarte oder Smartphone – zum Start pauschal 1,50 € pro Fahrt. Die wichtigsten Metro-Madrid-Tickets im Überblick:
| Ticket | Preis | Ticket buchen |
|---|---|---|
| Einzelfahrt (Zone A) | 1,50–2,00 Euro (nach Stationszahl) | Vor Ort erhältlich |
| 10-Fahrten-Ticket „Metrobús“ (inkl. EMT-Bus) | 7,30 Euro | Vor Ort oder per App: Android / iOS |
| Multi-Karte | 2,50 Euro einmalig | Vor Ort erhältlich (virtuelle Karte: Android) |
| Touristenkarte Zone A (1–7 Tage) | 10,30–43,20 Euro | Vor Ort oder per App: Android / iOS |
| Touristenkarte Zone T (1–7 Tage) | 15,40–62,80 Euro | Vor Ort oder per App: Android / iOS |
| Flughafenzuschlag (Einzel- und 10er-Ticket) | 3,00 Euro | Vor Ort oder per App: Android / iOS |
Preise Stand: Juli 2026; Quelle: CRTM.
Welches Ticket lohnt sich? 2026 ist das 10-Fahrten-Ticket der Preistipp: Dank 40-Prozent-Bonifikation (bis 31. Dezember 2026) kostet die Fahrt nur 0,73 €. Die Tages-Touristenkarte (10,30 €) rechnet sich erst ab rund 14 Fahrten, punktet aber mit Komfort und inkludiertem Flughafenzuschlag. Kinder unter 11 zahlen die Hälfte, unter 15 fahren sie mit CRTM-Kinderkarten gratis.
Tickets gibt es an Automaten, in Tabakläden und per CRTM-App; entwertet wird am Drehkreuz-Lesegerät.
Die Madrider Metro fährt an 365 Tagen von 6:00 bis 1:30 Uhr. Ausnahme 2026: Die Ringlinie 6 endet wegen Automatisierungsarbeiten So–Do um 23:00 Uhr – kostenlose Ersatzbusse SC1/SC2 (Stand: Juli 2026).
Die Taktung: Hauptverkehrszeit alle 2 bis 6 Minuten (Linie 1: 2,5–5,5); tagsüber fährt die Linie 1 alle 4,5–7,5 Minuten, nach Mitternacht So–Do alle 15 Minuten. Intervalltabellen je Linie: Metro de Madrid.
Das Madrider Netz wächst: Die Regionalregierung verlängert die Linie 11 zur „Gran Diagonal“. Der 6,6-km-Bauabschnitt Plaza Elíptica–Conde de Casal soll 2027 baulich fertig sein. Ab 2027 folgt der Abschnitt bis Valdebebas und Flughafen-Terminal 4 (Fertigstellung 2031).
Weitere Netze zeigen unsere Ratgeber, etwa zur Metro Lissabon, und die Übersicht aller Städte.
Fun Fact: Unter der Plaza de Chamberí liegt ein Geisterbahnhof: Die Station Chamberí, 1919 eine der acht Stationen der ersten Strecke, schloss am 22. Mai 1966, weil sich ihre Bahnsteige nicht verlängern ließen. Seit 2008 ist sie das Museum „Andén 0“ – Eintritt frei, Reservierung nötig (Stand: Juli 2026); nächste Station: Iglesia (Linie 1).
Eine Einzelfahrt in Zone A kostet 1,50 bis 2,00 €, gestaffelt nach Stationszahl. Das 10-Fahrten-Ticket „Metrobús“ kostet 7,30 € und gilt auch im EMT-Bus. Die Touristenkarte Zone A reicht von 10,30 € (1 Tag) bis 43,20 € (7 Tage). Stand: Juli 2026.
Standard ist die aufladbare Multi-Karte (einmalig 2,50 €), erhältlich an Automaten und in Tabakläden. Seit Juni 2026 zahlen Sie an vielen Drehkreuzen auch kontaktlos mit Bankkarte oder Smartphone – zum Start pauschal 1,50 € pro Fahrt.
Die U-Bahn Madrid fährt täglich von 6:00 bis 1:30 Uhr, auch an Feiertagen. Ausnahme 2026: Die Linie 6 endet wegen Bauarbeiten sonntags bis donnerstags um 23:00 Uhr. Nach Betriebsschluss übernehmen die Búho-Nachtbusse ab Plaza de Cibeles.
Nehmen Sie die Linie 8 ab Terminal 4 oder T1-T2-T3 bis Nuevos Ministerios (unter 20 Minuten) und steigen Sie dort in Linie 6 oder die Cercanías um. Zum Ticket kommt ein Flughafenzuschlag von 3,00 €; in der Touristenkarte ist er enthalten.




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